Haupternte bei den Johannisbeeren

Im Moment gibt es große Mengen rote und weiße Johannisbeeren zum selbst pflücken oder mitnehmen. Die Johannisbeersaison geht noch bis Ende August.

Nur noch maximal eine Woche lang gibt es schwarze Johannisbeeren.

Die Ernte der schwarzen Johannisbeeren ist für dieses Jahr beendet.

 

Unser Heidelbeerfeld mit den Johannisbeersträuchern befindet sich am Ende der Reschenbachstraße in Karlsfeld. Am einfachsten finden Sie es auf Google Maps, wenn Sie „Himbeerfeld Karlsfeld“ googlen.

 

Unsere Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 9 – 12:30 Uhr und 14 – 18 Uhr

Samstag: 9 – 15 Uhr

Sonntag: geschlossen

 

Neben Johannisbeeren gibt es an diesem Feld Heidelbeeren sowie ab August Himbeeren zu pflücken.

Welche Beeren im Moment Saison haben und unsere aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier.

Die Johannisbeere gilt nicht ohne Grund als heimisches Superfood

Die meisten kennen sie noch aus Großmutters Garten: Johannisbeeren. Warum unsere Omas schlaue Füchse waren liegt an dem Allround-Talent dieser Frucht. Bei uns im Beerengarten gibt es die kleine aber feine Beere sowohl rot als auch schwarz. Egal welche Farbe, die Johannisbeere ist wahrlich ein heimisches Superfood:

  • die kleinen Beeren strotzen nur so vor Vitamin C, insbesondere die dunkle Variante: schon eine Handvoll davon decken die Hälfte des Tagesbedarfs
  • aber auch Vitamin A, B 2, 3 und 6, E und K findet sich in der Beere
  • dadurch stärken sie das Immunsystem und sind z.B. gute Helferlein bei einer Erkältung
  • genau wie etliche Mineralstoffe, wie z.B. Calcium, Eisen, Kalium, und Phosphor, welche sich positiv auf Haut, Haar und körperliches Wohlbefinden auswirken
  • wegen des dunklen Farbstoffs enthalten sie Anthocyane und Flavonoide, welche gut für Herz und Kreislauf sind – deshalb sind die schwarzen Johannisbeeren auch besonders gesund

 

Johannisbeeren richtig ernten

Johannisbeeren pflücken macht gleich ein bisschen Schlaraffenland-Feeling: So schnell sind die üppigen Rispen im Körbchen…

  • wie bei allen Sorten sollten Beeren vollreif sein, dann haben sie das beste Aroma
  • je weniger die Früchte gequetscht werden, desto länger sind sie haltbar
  • dehalb die Johannisbeeren mit der Rispe pflücken und erst kurz vor dem Essen oder Verarbeiten abstreifen (das geht z.B. mit einer Gabel ganz einfach)
  • der Stengel von Johannisbeeren ist ziemlich robust. Am einfachsten pflückt man sie deshalb mit zwei Händen
  • wie bei allen Beeren sind breite, flache Gefäße am besten: sie verhindern, dass die Beeren gequetscht werden

 

 

 

 

Johannisbeeren richtig lagern

Mit der richtigen Lagerung bleiben die Beeren lange frisch und behalten nicht nur in volles Aroma, sondern auch ihre wertvollen Vitamine. So geht’s:

  • die Beeren haben eine relativ robuste Hülle, wodurch sie länger frisch bleiben. Trotzdem am besten kühl und dunkel lagern, damit möglichst wenig Aroma verloren geht
  • 2 bis 3 Tage bleiben die Früchtchen frisch, dann sollten sie verzehrt werden
  • Johannisbeeren brauchen in der Regel nicht gewaschen werden, da sie kaum Schmutz vom Boden abgekommen. Sollte sich sichtbar Schmutz an den Beeren befinden, am besten in einem Wasserbad abwaschen und nicht mit einem harten Wasserstrahl abbrausen: so wird die Schale nicht verletzt und die Beeren bleiben länger haltbar.

 

 

 

Johannisbeeren weiterverarbeiten

Johannisbeeren sind nicht nur eine schöne, glänzende Deko auf einer Smoothie-Bowl oder der Käseplatte, sondern lassen sich auch pur zu allenmöglichen Köstlichkeiten verarbeiten:

  • Johannisbeeren lassen sich sehr gut einfrieren. Damit sie nicht verklumpen friert man sie am besten zunächst einzeln auf einem Tablett für einige Stunden und erst anschließend in einer Tüte ein. Damit lassen sie sich auch wunderbar portionieren.
  • besonders bei Johannisbeeren sind Säfte und Gelees sehr zu empfehlen, denn manche mögen die Kerne der Beere nicht
  • die Säure der Johannisbeere ist besonders in einer süßen Kombination sehr lecker: ideal zum Beispiel für Kuchen mit Baiserhaube
  • schwarze Johannisbeeren kennt man auch als den gleichnamigen Sirup „Cassis“ – als Saft oder Sirup geben sie allemöglichen Getränken und Gerichten einen besonderen Geschmack