Johannisbeeren

Die meisten kennen sie noch aus Großmutters Garten: Johannisbeeren. Warum unsere Omas schlaue Füchse waren liegt an dem Allround-Talent dieser Frucht. Bei uns im Beerengarten gibt es die kleine aber feine Beere sowohl rot als auch schwarz.

Sommerzeit ist Johannisbeerzeit


Die Johannisbeere gilt nicht ohne Grund als heimisches Superfood:

  • die kleinen Beeren strotzen nur so vor Vitamin C, insbesondere die dunkle Variante: schon eine Handvoll davon decken die Hälfte des Tagesbedarfs
  • aber auch Vitamin A, B 2, 3 und 6, E und K findet sich in der Beere
  • dadurch stärken sie das Immunsystem und sind z.B. gute Helferlein bei einer Erkältung
  • genau wie etliche Mineralstoffe, wie z.B. Calcium, Eisen, Kalium, und Phosphor, welche sich positiv auf Haut, Haar und körperliches Wohlbefinden auswirken
  • wegen des dunklen Farbstoffs enthalten sie Anthocyane und Flavonoide, welche gut für Herz und Kreislauf sind

Johannisbeerfeld


Johannisbeeren pflücken macht gleich ein bisschen Schlaraffenland-Feeling: So schnell sind die üppigen Rispen im Körbchen…

Johannisbeeren ernten

  • wie bei allen Sorten sollten Beeren vollreif sein, dann haben sie das beste Aroma
  • je weniger die Früchte gequetscht werden, desto länger sind sie haltbar
  • dehalb die Johannisbeeren mit der Rispe pflücken und erst kurz vor dem Essen oder Verarbeiten abstreifen (das geht z.B. mit einer Gabel ganz einfach)
  • Der Stengel von Johannisbeeren ist ziemlich robust. Am einfachsten pflückt man sie deshalb mit zwei Händen
  • Wie bei allen Beeren sind breite, flache Gefäße am besten: sie verhindern, dass die Beeren gequetscht werden

Johannisbeersträucher


Johannisbeeren lagern

  • Die Beeren haben eine relativ robuste Hülle, wodurch sie länger frisch bleiben. Trotzdem kühl und dunkel lagern, damit möglichst wenig Aroma verloren geht
  • 2 bis 3 Tage bleiben die Früchtchen frisch, dann sollten sie verzehrt werden
  • Johannisbeeren brauchen in der Regel nicht gewaschen werden, da sie kaum Schmutz vom Boden abgekommen (bei sichtbarer Verschmutzung sollten sie trotzdem gewaschen werden)

Weisse Johannisbeeren


Johannisbeeren verarbeiten

  • Auch Johannisbeeren kann man gut einfrieren (auch hier z.B. zunächst einzeln auf einem Tablett und erst anschließend in einer Tüte, damit sie nicht verklumpen)
  • Besonders bei Johannisbeeren sind Säfte und Gelees sehr zu empfehlen, denn manche mögen die Kerne der Beere nicht
  • Die Säure der Johannisbeere ist besonders in einer süßen Kombination sehr lecker: ideal zum Beispiel für Kuchen mit Baiserhaube
  • Schwarze Johannisbeeren kennt man auch als den gleichnamigen Sirup „Cassis“ – als Saft oder Sirup geben sie allemöglichen Getränken und Gerichten einen besonderen Geschmack